Begehung der Aartalumgehung

Am 30.01.2010, zwischen 11 und 13 Uhr, fand eine Begehung statt, zu der der Gemeinderat Niederneisen in der Presse eingeladen hatte. Ziel war es, den Trassenverlauf abzuwandern, um die örtlichen Gegebenheiten zu erfahren.

 Es nahmen schätzungsweise 40 - 50 Personen teil.‚Ä®‚Ä® Unter Führung von Karl Werner Jüngst, Ortsbürger-meister Niederneisen, führte uns der Weg, in Begleitung des Verbandsgemeindebürgermeisters Volker Satony, von der Eisenbahnbrücke zwischen Oberneisen und Niederneisen entlang des Aartalradweges bis nach Niederneisen. 

Von dort führte uns der Weg östlich an der Kläranlage vorbei nach Flacht. Hier übernahm der Flachter Ortsbürgermeister, Thomas Scheid, die Führung weiter in Richtung Holzheim.‚Ä®‚Ä® Als Ergebnis der Begehung lässt sich folgendes zusammenfassen.

‚Ä®‚Ä®Im Bereich der Eisenbahnbrücke, zwischen Oberneisen und Niederneisen, kann sich der Niederneisener Gemeinderat ein Querung der Aar und der Bahnstrecke durch eine 10 m hohe Brücke nicht vorstellen.‚Ä®‚Ä® Herr Jüngst erwähnte eine vom LBM ( Landesbetrieb Mobilität ) bevorzugte Variante die sogenannte ‚ÄûUhrmachervariante‚Äú. Diese ist offensichtlich die Variante, die eine Verlegung des Bahndammes beinhaltet. Warum der LBM diese Variante favorisiert, konnte Herr Jüngst nicht sagen.‚Ä®‚Ä® 

Auch der Flachter Bürgermeister, Herr Thomas Scheid, bevorzugt die Bürgermeistervariante, wobei er sich noch die eine oder andere √Ñnderung vorstellen kann. Besonders im Bereich Holzheim befürchtet er eine zu nahe Anlehnung der Trasse an die Flachter Wohnbebauung. 

In einer kurzen Diskussion wurde ein Mittelweg, der beiden im Bereich Flacht ‚Äì Holzheim vom LBM geplanten Trassen, besprochen.‚Ä®‚Ä® Für diesen Fall müsste der Holzheimer Sportplatz entfernt oder zumindest verlegt werden. Für zumindest einen politischen Mandatsträger aus Flacht (Name der Red. bekannt) war die Sache klar, als er sich wie folgt äusserte: ‚ÄûDer Holzheimer Sportplatz ist ja wohl der kleinste Hinderungsgrund für eine optimale Trassenfindung‚Äú. 

Hier ist zu erwähnen, dass kein Mitglied des Holzheimer Gemeinderats bei der Begehung zu gegen war. ‚Ä®‚Ä®Auf Fragen, welche der Trassen den nun gebaut würde, sagte Herr Jüngst, dass von den Gemeinderäten die für die Menschen optimale Variante gefordert wird, also die Bürgermeistervariante mit noch einigen kleineren √Ñnderungen. Diese ist allerdings die teuerste, da hier Tunnel in offener Bauweise erstellt werden. Letztendlich würde der Bund entscheiden und man habe auf das, was gebaut wird, nur wenig Einfluss.

‚Ä®Mit anderen Worten bedeutet das, dass wenn nicht genug Geld vorhanden ist, auch die offenen Bauweisen zum tragen kommen. Hier bliebe dann nur der Rechtsweg für die Gemeinderäte und die Bürger offen.‚Ä®‚Ä®

Ein riskanter Weg meine ich.



Armin Hillingshäuser

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Flüsterasphalt auch in Köln

Auch in Köln wurde Flüsterasphalt verbaut. Lärmmessungen haben ergeben, dass es sich bei dem Belag hinsichtlich der
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Mögliche Lärmminderungen liegen bei sechs bis sieben dB(A) auch für Lastkraftwagen.

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Auf dem letzten Bauabschnitt der Steiner Hauptstrasse wurde Ende August
der neu entwickelte Flüsterasphalt mit der Bezeichnung LOA 5D in einem
bayernweiten Pilotprojekt eingebaut. Mit diesem neuen Belag steigert sich die Wohnqualität für die Anwohner entlang der Ortsdurchfahrt von Stein.

Leise fliesst der Verkehr

Ein Artikel der Sonntagszeitung aus dem Jahre 2009 erläutert die Vorzüge des sogenannten Flüsterasphalts - insbesondere für den Verkehr innerorts.

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Eine Zusammenstellung, möglicher Massnahmen, die mit geringen finanziellen Mittel durchführbar sind und zu einer erheblichen Beruhigung der B54 führen können.

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Unterstützen Sie die Aktion der Landwirte durch eine Online-Petition - sie zeigt, dass solch unsinnge Straßenplanungsprojekte wie bei uns mehr volkswirtschaftlichen Schaden als Nutzen stiften.

18.01.2012
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25.11.2011
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28.09.2011
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15.09.2011
Über Umgehung sachlich diskutieren

Der Gemeinderat Niederneisen hat sich nach Flacht ebenso für die weitere Planung der Aarumgehung ausgesprochen. In dem Beschluss wird ausdrücklich begrüßt, dass trotz der vom Landesbetrieb Mobilität (LBM) favorisierten ortsfernen Variante IV, auch alle anderen Linien in das Raumordnungsverfahren einbezogen werden – einschließlich der vom Bundesverkehrsministerium aus Kostengründen abgelehnten Varianten V und VI. Beide Trassen wurden zuvor vom Gemeinderat Niederneisen als die bestmögliche Lösung definiert.

Bilder-Galerie

Januar 2012 - die Ackerfresser kommen!
Aartal-Umgehung Variante II.
Aartal-Umgehung Variante III.
Aartal-Umgehung Variante IV.